September 3, 2015

Stadtweiter Flohmarkt - "Karte der Verdrängung" - BEARM | city wide flea market - "map of expulsion" - BEARM

[english below]

Liebe Leute,
hoffentlich seid ihr alle heil und erholt aus dem Urlaub zurück oder habt hier Kraft tanken können für eine weitere Etappe im Kampf gegen BERLIN ASPIRE, BEARM und Konsorten.

Wir möchten euch auf drei Dinge hinweisen.

1. Am 6. September 2015 wird es u. a. in der Reichenberger Str. 114, der Forster Str. 20, Wiener Str. 20,
der Görlitzer Str. 37 und 50, der Cuvrystr. 29, der Oppelner Str. 20 und noch vielen anderen Häusern in Kreuzberg, Treptow, Neukölln und Schöneberg Hinterhofflohmärkte geben. Alle Adressen findet ihr hier.
Kommt vorbei, lernt eure Nachbarschaft kennen, stöbert und findet tolle Sachen!

2. Die Wrangelkiez-Initiative "Bizim Kiez", die weiterhin jeden Mittwochabend in der Wrangelstrasse eine Kundgebung organisiert, arbeitet an einer "Karte der Verdrängung" in SO 36. Wenn ihr Infos zu weiteren Häusern habt (Eigentümer, Hausverwaltung und Konfliktchronik), könnt ihr das an melden@bizim-kiez.de schicken.

3. In der TAZ (Print) ist ein Artikel über die Machenschaften der BEARM Hausverwaltung in der Voigtstrasse 42 erschienen, den wir euch nicht vorenthalten wollen.




Hi everybody,Hopefully all of you have all returned safe from vacation or were able to recharge your batteries in town for another stage in the fight against BERLIN ASPIRE, BEARM and alike. 

We would like to draw your attention to three things. 

1. On September 6, 2015, there is a city wide back yard flea market (e.g in here in Reichenberger Str. 114, Forster Str. 20, Wiener Str. 20, Görlitzer Str. 37 and 50, Cuvrystr. 29, Oppelner Str. 20) in Kreuzberg, Treptow, Neukölln and Schöneberg. All addresses can be found here.Come along, get to know your neighborhood and find great stuff!

2. The Wrangelkiez-Initiative "Bizim Kiez", which continues to organize a protest rally every Wednesday in Wrangelstrasse, is working on a "map of expulsion" in Kreuzberg 36. If you have information on other houses (landlords, property management and conflict chronicle), please send it to melden@bizim-kiez.de. 

3. Berlin newspaper TAZ (print) published an article on the evil activities of BEARM Property Management in Voigtstrasse 42 (in German only).

June 10, 2015

Suizid in BERLIN ASPIRE-Haus | Suicide in BERLIN ASPIRE apartment building

In der Karl Kunger Str. 26 ist es zu dem Suizid eines älteren Mieters gekommen, der womöglich in einem Zusammenhang steht mit der aggressiven Umwandlungspraxis durch den Investor BERLIN ASPIRE - so zumindest legt es ein Artikel auf dem Blog der Mieter_innen-Initiative Karla Pappel nahe.
In jedem Fall: Helft einander und organisiert euch! Nur zusammen sind wir stark!

Unfortunately, it has come to the suicide of an elderly tenant in Karl Kunger Str. 26. According to an article on the blog of the tenant initiative Karla Pappel, the suicide has to be seen in the context of the aggressive conversion practices by the investor BERLIN ASPIRE
In any case: Support each other and get organized! Only together we are strong!





May 8, 2015

Solidaritätsgraffiti gegen BERLIN ASPIRE Teil III | Solidarity graffiti against BERLIN ASPIRE Part III



Unsere Nachbar_innen werden gesehen haben, dass die Fassade der Reichenberger Strasse 114 immer wieder mit Graffiti in Solidarität mit deren Bewohner_innen versehen wird. Klar, weil BERLIN ASPIRE die Wohnungen teuer verkaufen will, stört sie das. Oder will BERLIN ASPIRE inzwischen sogar das ganze Haus abstoßen, weil die kürzlich erlassene Umwandlungsverordnung ihren Machenschaften einen Strich durch die Rechnung macht?


Jedenfalls hat BERLIN ASPIRE kürzlich alle Außen- und Treppenhauswände eilig übermalen lassen (reichlich schlampig übrigens). Weil vielen das zu langweilig war, war es bald schon wieder bunt. Einige Eindrücke seht ihr hier.












Neighbours probably noticed that the facade of Reichenberger Strasse 114 is often improved with graffiti in solidarity with the building's tenants. As BERLIN ASPIRE wants to sell the tenents' homes at a maximum prize, they rely on a conflict-free image. That's why they instructed their property management BEARM to immediately remove all graffiti. Recently, BERLIN ASPIRE had even all walls painted over in a hasty action (pretty sloppy by the way.) Is it because the want to get rid of the whole building after the Berlin parliament passed a new regulation of condominium conversion? 


 Anyway, the whitewashed walls didn't last for long. We have documented some impressions here. This might be particularly interesting for prospective buyers here and abroad. Be aware, BERLIN ASPIRE withholds the truth from you about the tenants resistance!









April 21, 2015

Neue Artikel über die Machenschaften von Immobilienunternehmen | New articles expose BERLIN ASPIRE and alike

Two new articles in the Berlin press expose the deceptive practices of BERLIN ASPIRE and alike--but also see resistance rising.

Der Tagesspiegel widmet sich in einem Spezial den Machenschaften von Immobilienunternehmen - und dem Widerstand der Mieter_innen.

"Häuserkampf - Rausfliegen, wo andere Urlaub machen: Über das Internet werden in Berlin immer mehr private Ferienappartements angeboten. Das verändert den Markt für Mieter – weil Touristen ihnen die Wohnungen streitig machen. In dieser dreiteiligen Geschichte erkunden wir, was Menschen eigentlich hier suchen und wie Online-Firmen ihnen ein Gefühl verkaufen. Wir erzählen, wie Immobilienunternehmen die Stadt als Spekulationsmasse nutzen. Und wie ganz normale Berliner versuchen, sich dagegen zu wehren."

Lesenswert ist außerdem folgender Artikel über die Zunahme fristloser Wohnungskündigungen und Zwangsräumungen: Immer mehr Zwangsräumungen in Berlin (Tagesspiegel.de 18.04.2015)

March 26, 2015

REICHE 114 spendet für eigene Hausverwaltung | REICHE 114 donates to BEARM property management

Tenants and neighbours of REICHENBERGER 114 have collected donations for BEARM property management as BEARM seems not to have the money for a second key to the boiler room (and prefers to see the tenants freeze).

Übergabe einer Spendensammlung der MieterInnen der Reichenberger Str. 114 und ihrer NachbarInnen für einen zweiten Heizungskeller-Schlüssel an die Hausverwaltung BEARM

Wir wissen: Berlin Aspire gibt sich gerne groß, ist aber doch wohl eher klein. Ebenso die Hausverwaltung BEARM, an der Berlin Aspire 95% der Eigentümeranteile hält. Und weil die beiden so arm dran sind, mussten wir MieterInnen der Reichenberger Str. 114 diesen Winter immer wieder im Kalten sitzen.

Im November/Dezember 2014 fiel vom 27.11. bis 5.12. die Heizungs- und Warmwasserversorgung im gesamten Haus aus. Brenner-Totalschaden. Aber dass der Brenner defekt war und hätte ausgetauscht werden müssen, war schon bei der letzten Inspektion am 17. Februar 2014 festgestellt worden. Nur Berlin Aspire wollte sich um die Reparatur drücken. Vergebens, der Brenner verreckte endgültig und wir froren.

Und vom 09.02. bis 10.02.2015 noch mal das Gleiche. Totalausfall der Heizung- und Warmwasserversorgung für alle MieterInnen. Diesmal lag zwar kein Brenner-Totalschaden vor, aber weil BEARM leider nur einen Schlüssel für den Heizungskeller hat und ein Mitarbeiter diesen mit nach Hause genommen hatte und dieser Mitarbeiter zu allem Unglück auch noch erkrankte, konnte eben niemand in den Heizungskeller geschickt werden, um die Anlage wieder anzuschmeißen. Und weil ein Totalausfall der Heizungsanlage kein Notfall ist, wurde natürlich auch kein Notdienst beauftragt.

Wir MieterInnen sind aber handfeste OptimistInnen und glauben unerschütterlich daran, dass irgendwann Vernunft, Logik und Verantwortungsgefühl auch bei den Menschen von Berlin Aspire und BEARM einziehen werden. Aber um die Zeit bis dahin zu überbrücken, haben wir zusammengelegt und für einen zweiten Heizungskeller-Schlüssel gesammelt.

Daher: einfach das Sparschwein öffnen, mit dem vorhandenen Heizungskeller-Schlüssel zum Schlüsseldienst gehen und freundlich darum bitten, dass er nachgemacht wird. Sollte das allerdings eine Überforderung darstellen, bieten wir an, all diese komplizierten Schritte selbst zu erledigen und den Ersatzschlüssel auch gleich bei uns aufzubewahren. Dann ist er stets vor Ort und wir müssen nicht mehr frieren.

Die edlen SpenderInnen:

Mieterinnen und Mieter der Reichenberger Str. 114 und ihre NachbarInnen 
 
 
 

March 20, 2015

BERLIN ASPIRE als Betrüger geoutet | BERLIN ASPIRE accused of fraud

BERLIN ASPIRE accused of fraud

A news study has proven: BERLIN ASPIRE systematically buys tenent buildings, converts them into condominiums and abuses AirBnB to rent them out to tourists--excessively overprized, of course.


BERLIN ASPIRE als Betrüger geoutet

Was wir schon lange wussten, wird nun durch ein Projekt der FH Potsdam bestätigt: BERLIN ASPIRE gehört zu den Top 10 der AirBnB-Anbieter in Berlin. AirBnB ist als Plattform für Privatpersonen gedacht, die kurzzeitig ihre Wohnung oder ihr Zimmer an Touristen vermieten wollen, etwa wenn sie selbst verreist sind. Aber Betrüger wie BERLIN ASPIRE bieten Wohnungen im großen Stil an und missbrauchen dadurch eindeutig diese »Sharing Economy«-Portale.

"Top equipped apartment in Weserkiez" = 1150 €/Monat für 1,5 Zimmer
"New in the heart of Kreuzkölln" = 1095 €/Monat für 1,5 Zimmer
Berlin Aspire bietet in seinen Verkaufskatalogen frisch umgewandelte Eigentumswohnungen an. Als zusätzliches Serviceangebot sucht und findet BERLIN ASPIRE dann auch gerne noch die richtigen MieterInnen für diese Wohnungen. Bei AirBnB bietet Berlin Aspire mindestens 24 Wohnungen an. Werden alle drei Punkte zusammengezogen, wird deutlich: BERLIN ASPIRE wandelt Mietwohnungen um und verkauft sie an KapitalanlegerInnen mit der klaren Absicht sie stellvertretend für diese als Ferienwohnungen zu betreiben.

Berlin gilt inzwischen international als schlechtes Beispiel für die Zerstörung des Mietwohnungsmarktes in ganzen Stadtteilen. Der gewerbliche Missbrauch von Plattformen wie AirBnB durch BERLIN ASPIRE ist daran maßgeblich mit beteiligt

January 30, 2015

SoliParty gegen Verdrängung und für die Reiche 114! | Benefit party against expulsion and in support of Reiche 114!

SoliParty gegen Verdrängung und für die Reiche 114!

Benefit party against expulsion and in support of Reiche 114!




Wann? |  When?
Samstag, 31. Januar, ab 21:00  | Saturday, Jan 31, 9 pm

Wo? | Where?
Regenbogenfabrik, Lausitzer Straße 22, 10999 Berlin

Eintritt?  |  admission fee?
Spende ab 3,- Euro aufwärts  |  donation: 3 € or more

DJs?
Tortenheber kollektiv
Special Guest: DJ shuffle // punk/ ska/ pop

Barrierefrei? | accressible?
Leider sind die Räume nicht barrierefrei. | Unfortunately not.

Rauchen? | smoking?
Rauchfrei | smoke-free


Die ca. 100 Leute der Reiche 114 wehren sich gegen ihre akute Verdrängung und die Zerstörung ihres über Jahrzehnte gewachsenen solidarischen Zusammenwohnens durch den momentanen Eigentümer Berlin Aspire Real Estate. Erste Versuche der Kontrolle, Spaltung und Schikane konnten die Bewohner_innen erfolgreich abwehren. Doch der Widerstand kostet Zeit, Kraft, Nerven und Geld. Daher sind die Leute der Reiche 114 allen dankbar, die sie bis jetzt unterstützt haben und freuen sich über weitere Unterstützung. Eine angenehme Art und Weise der Unterstützung bietet sich mit dieser Soliparty.

Ganz besonders herzlich sind alle eingeladen, die den Leuten aus der Reiche 114 bei dem Heizungsausfall solidarisch Heizgeräte gespendet oder geliehen haben, ihre Bäder geöffnet haben oder sie rechtlich beraten haben! 1000 Dank nochmals!

Berlin Aspire Real Estate kauft indes munter weiter Häuser ein, um sie zu entmieten, umzuwandeln und die Wohnungen als Anlageobjekte zu verkloppen und stellvertretend für die neuen Eigentümer_innen als Ferienwohnungen zu betreiben. Inzwischen ist von folgenden Häusern bekannt, dass sie von Berlin Aspire Real Estate gekauft wurden:
Fürbringer Straße 27, Mittenwalder Straße 47, Reichenberger Straße 114, Neuenburger Str. 17, Möckernstraße 67, Blücherstr. 37, Voigtstr. 42, Wildenbruchstraße 6, Hermannstraße 232, Hobrechtstraße 40, Emser Str. 102, Donaustr. 10-11, Stephanstr. 52, Huttenstr. 71, Oldenburger Straße 28, Grunewaldstr. 89, Bautzener Platz 3, Sonnenburgerstraße 55, Fehmarner Str. 6, Guineastr. 35, Helmholtzstraße 24, Karl-Kunger Str. 26.

WIR BLEIBEN ALLE!!!